Entscheiden Sie über die Zukunft unserer Gemeinde mit Ihrer Stimme am 8. März!

Liebe Echingerinnen und Echinger,

wie schon vor sechs Jahren wechselt genau mit dem Ende der Wahlperiode von Gemeinderat und Bürgermeister auch unser Bürgerhaus-Wirt. Ab Mai wird uns das Ehepaar Kulasegaram und sein Team mit indischen und mit indisch angehauchten bayerischen Köstlichkeiten verwöhnen. Wir dürfen gespannt sein, was uns der „Spicy Bayer“, übersetzt der „Scharfe Bayer“, anbieten wird. Bis dahin ist Fasten angesagt, denn am 18. Februar haben dieses Jahr sowohl die christliche Fastenzeit als auch der muslimische Fastenmonat Ramadan begonnen. Dieser gemeinsame Start ist sehr selten und ereignete sich zuletzt 1928. Eine ideale Chance, um sich unabhängig des Glaubens gemeinsam im Verzicht und in der Besinnung auf das Wesentliche zu üben.

Diese Selbstfindung habe ich beruflich gerade hinter mir: Ich habe mich entschieden, mich erneut zur Wahl zu stellen, da ich mich für die anstehenden Entwicklungen unserer Gemeinde verantwortlich fühle. Ich will die vielen angestoßenen Großprojekte wie die KiTa Eching-West mit Wohnungen, den kommunalen Wohnungsbau an der Pommernstraße, den barrierefreie Ausbau unseres S-Bahnhofs, den Neubau unseres Gemeindebauhofs, die Neugestaltung des Bürgerplatzes, die Revitalisierung des Huberwirts, den Fernwärmeausbau und die Geothermiebohrung, die drei geplanten Neubaugebiete und den Hochtechnologie-Gewerbepark „Isar Valley“ in Dietersheim sowie die vielen kleinen Initiativen wie „Jugend entscheidet“, fahrradfreundliche Kommune, die Klimapartnerschaft mit Urubamba in Peru, unser Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) sowie unser Mobilitäts- und Ortsmittenkonzept im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) bis zu ihrer Umsetzung vorantreiben. Ich bin bereit diese Projekte weiterhin mit Freude und voller Tatendrang anzugehen, wenn Sie das wünschen. Alle Großprojekte während meiner beiden Amtszeiten wurden im Zeitplan und im veranschlagten Kostenrahmen umgesetzt, denn das ist mein Anspruch an mich selbst als Projektleiter. Als Kaufmann bilden für mich solide Finanzen die Grundvoraussetzung für künftige Investitionen und daher bin ich stolz, dass ich die Schulden der Gemeinde von anfangs 15 Mio. Euro auf 3 Mio. Euro reduzieren konnte und zudem die Rücklagen von 9,5 Mio. Euro auf 24 Mio. Euro im Jahr 2025 erhöhen konnte. Doch ohne Mannschaft kann der beste Trainer nichts abliefern, und daher motiviert es mich besonders, dass wir im Rathaus mittlerweile ein engagiertes und eingespieltes Team sind. Dies erforderte in den letzten Jahren einige organisatorische und personelle Änderungen, sodass wir jetzt eine gute Mischung aus erfahrenen und neuen Kolleginnen und Kollegen sind. Zwei Drittel dieser Mannschaft sind während meiner Zeit neu dazugekommen.

Normalerweise kommentiere ich Gerüchte nicht, aber auf eines möchte ich kurz eingehen: In den letzten Wochen wurde ich oft darauf angesprochen, dass ich mich zur Wahl stellen würde, um einen Anspruch auf eine Beamtenpension zu erhalten. Dies ist eine Falschbehauptung, denn in Art. 21 Abs. 2 Satz 2 KWBG ist klar geregelt, dass mir eine solche Pension bereits jetzt zusteht, da ich meine erste Amtszeit freiwillig verkürzt habe und somit die zehnjährige Wartezeit bereits im zehnten Jahr als erfüllt gilt. Ich stelle mich nicht aus finanziellen Gründen zur Wahl, zumal ich zu meinem früheren Arbeitgeber bei vergleichbarem Gehalt plus sofortiger Beamtenpension zurückkehren hätte können, sondern weil mich die Arbeit als Ihr Bürgermeister erfüllt, ich mich für Eching und für die Kolleginnen und Kollegen in der Gemeindeverwaltung verantwortlich fühle und weil mir die Zukunft unserer Gemeinde am Herzen liegt.

Ohne in meinem Brief als ohnehin parteifreier Bürgermeister irgendeine Wahlempfehlung auszusprechen, möchte ich Sie bitten, am 8. März, dem alljährlichen Weltfrauentag, oder vorab per Briefwahl Ihre Stimme bei der Kommunalwahl zu nutzen. Sie bestimmen über die künftige Zusammensetzung des Kreistags und des Gemeinderats sowie über die Person des/r Freisinger Landrats/rätin und des Echinger Bürgermeisters. Denn nur wer seine Stimme nutzt, hat auch das Recht sich zu beschweren, wenn etwas nicht rund läuft. Ob Sie hier im ECHO künftig weiterhin einen Brief von mir mit aktuellen Informationen direkt aus dem Rathaus lesen möchten, entscheiden Sie somit selbst mit Ihrer Stimme am 8. März. Jeden meiner mittlerweile über 100 monatlichen Bürgermeisterbriefe habe ich selbst verfasst, weil es mir wichtig ist, Sie mit direkten Informationen zu versorgen und weil Sie wissen sollen, dass ich ein Bürgermeister mit Profil und eigener Meinung bin.

Herzlichst

Ihr Sebastian Thaler
Erster Bürgermeister

Jahresrückblick 2025: Gemeinde erzielt Rekordergebnis mit 21 Mio. Rücklagen

Liebe Echingerinnen und Echinger,

in den letzten Jahren haben wir mehrere Großprojekte für die Gemeinde realisiert: das neue Rathaus, die neue Tennishalle, das neue Feuerwehrhaus in Günzenhausen, das Fernwärmenetz im Hauptort, drei Neubaugebiete, neue Radwege, Straßensanierungen, das Erholungsgebiet Hollerner See, u.v.m. Auch für die kommenden Jahre sind wichtige Investitionen bereits angestoßen: die KiTa Eching-West mit ca. 150 Betreuungsplätzen sowie 14 Wohnungen, der Wohnungsbau Böhmerwaldstraße mit 19 Wohnungen, ein neuer Gemeindebauhof, die Neugestaltung unseres Bürgerplatzes, drei Neubaugebiete in Dietersheim, u.v.m.

All diese Investitionen müssen eine Gemeinde doch in den finanziellen Ruin treiben? Nein! Ganz das Gegenteil ist der Fall: während die Gemeinde 2016 mit 14 Mio. Euro hoch verschuldet war, haben wir diese Schulden bis 2025 auf 3 Mio. reduziert und keine neuen Schulden aufgenommen. Besser noch: die Finanzrücklagen konnten im gleichen Zeitraum von 9,5 Mio. Euro auf 21 Mio. Euro im Jahr 2025 gesteigert werden. Dieses Finanzpolster wird es uns ermöglichen, die geplanten Projekte zu stemmen und gerade durch die 33 neuen Gemeindewohnungen langfristig weitere Einnahmen für die Gemeinde zu generieren.

Dass unsere Gemeindefinanzen gesund sind, sieht man auch daran, dass wir eine der wenigen Gemeinden in Bayern sind, die nicht auf eine finanzielle Unterstützung des Freistaats angewiesen sind. Bayernweit erhielten im Jahr 2025 85% der Gemeinden Schlüsselzuweisungen, in Oberbayern sogar 95% aller Gemeinden. Auch im wirtschaftlich starken Landkreis Freising sind aktuell 17 von 24 Kommunen auf Unterstützung angewiesen. Diese Gemeinden könnten ohne externes Geld ihre Pflichtaufgaben nicht mehr ordnungsgemäß erfüllen, Eching hingegen schon. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns nicht um projektbezogene Fördermittel bemühen: für den Wohnungsbau an der Böhmerwaldstraße werden wir ca. 3,6 Mio. Euro aus der Wohnraumförderung des Freistaats erhalten und für die KiTa Eching-West mit Wohnungen wurden nach langen Verhandlungen (der BR berichtete) nun auch Fördermittel in Höhe von über 6 Mio. Euro bewilligt. Für die Neugestaltung des Bürgerplatzes wurden wir in das Städtebauförderprogramm des Bundes aufgenommen und erwarten bis zu 60% Förderung. Hierzu läuft gerade der Gestaltungswettbewerb, im April soll der Siegerentwurf ausgewählt werden und 2027 wird der Platz umgebaut.

Welche Projekte wurden 2025 in unserer Gemeinde realisiert oder angestoßen? Begleiten Sie mich auf meiner jährlichen Tour durch die Gemeinde, die Sie auf unserem YouTUBE-Kanal sowie auf der Gemeinde-Homepage finden:

www.eching.de/2025

Jahresrückblick 2025 mit Bürgermeister Sebastian Thaler

Für das bereits begonnene Jahr 2026 wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen vor allen Dingen Gesundheit und Zufriedenheit. Lassen Sie uns Veränderungen und Herausforderungen als Chancen begreifen, um stets den Mut zu fassen, Neues zu wagen. Das gelingt uns am besten, indem wir positiv gestimmt, weltoffen und neugierig bleiben.

Herzlichst,

Ihr Sebastian Thaler
Erster Bürgermeister